Der Buchstabe A

 

Abhyasa

Andauerndes und entschlossenes Studium (der Heiligen Schriften) und das regelmäßige Durchführen der Yoga-Praxis.

Nach (>) Patanjali beruhigen Abhyasa und (>) Vairagya die Gedanken.

Abinivesha

Übermäßige Angst vor dem Tod oder vor dem Sterben. Sowie das Hängen am Leben.

Eines der 5 (>) Kleshas oder die (>) Fünffache Wurzel des Leidens oder die Hindernisse zur Selbsterkenntnis nach (>) Patanjali

Acro Yoga

Eine Variante des Partneryoga mit akrobatischen Elementen, entwickelt von den Amerikanern Jason Nemer und Jenny Sauer-Klein. Neben den (>) Asanas und dem akrobatischen Ansatz zum Üben, kommt als dritte Komponente, die heilsamen Elemente der (>) Thai-Massage hinzu.


Aham brahmasmi

Ich bin der Unendliche, eine der großartigen philosophischen Denkformeln des vedischen Denkens


Ahimsa

Liebe, Gewaltlosigkeit, Gewaltfreiheit

Ajna Chakra

Das sechste (>) Chakra, auch Drittes Auge genannt. Energiezentrum für die Entwicklung von Weisheit, Intuition sowie Einsicht in die Folgen von Handlungen. Der am häufigsten benutzte Konzentrationspunkt im Yoga. Reflexpunkt für die Hypophyse. Befindet sich zwischen den Augenbrauen. Gilt als Sitz des Kosmischen Bewusstseins.


Akasha-Chronik

Akasha - der überdemensionale, geistige Raum des Alls.

Die Akashachronik ist das geistige "Weltgedächtnis"; wo sämtliches Wissen und alle Weltgedanken, die sich im Zuge der Entwicklung des Menschen und des Kosmos gestaltet und verwirklicht haben, gespeichert sind. Diese imaginäre Chronik beinhaltet alle Informationen über sämtliche bisherigen und noch kommenden Entwicklungsstufen der Menschheit.

"Es ist der "Stoff", in dem der Geistforscher die Ereignisse der fernsten Vergangenheit lesen kann - allerdings nicht so, wie sie sich unmittelbar äußerlich zugetragen haben, sondern von der Seite des inneren seelischen Erlebens her. Der Zugang zu diesem "Weltengedächtnis" ist nur Menschen mit spirituell außergewöhnlich hochentwickeltem Bewußtsein möglich." (Rudolf Steiner).

Angaben über das Weltgedächtnis finden sich bereits bei Plotin, Paracelsus, Agrippa von Nettesheim bis hin zu Eliphas Levi und Rudolf Steiner.

Nach dem dort niedergelegten Plan muß der Mensch in seinem irdischen Leben bestimmte Aufgaben erfüllen. Erst wenn das geschehen ist, kann er auf die nächsthöhere Stufe gelangen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedem Menschen ein geistiger Führer aus dem Jenseits zur Seite gestellt, der ihm in allen Lagen hilft.

Rudolf Steiner: "Dieser Plan ist die Werkstatt der Welt, der alle Formen in sich einschliesst, aus denen die Schöpfung entsprungen ist. Das ist die Ideenwelt Platos, das Reich der Mütter, von dem Goethe spricht und ist dasjenige, was der Inder die Akasha-Chronik nennt. In unserer neuzeitlichen Sprache würden wir es das Astralbild aller Weltereignisse nennen. Alles, was durch den Astralleib der Menschen hindurchgegangen ist, ist hier in einer unendlich subtilen Substanz, einer Essenz oder einer Art Matrix festgehalten."



Amrita

Der (göttliche) Nektar


Anahata Chakra

Das vierte Chakra, das Herzzentrum. Es ist verbunden mit der Thymusdrüse (Immunsystem) und ist das Bewusstseinszentrum für Liebe, die Fähigkeit sich zu öffnen und Gefühle zu teilen. Befindet sich auf Höhe des Brustbeins.


Anahata-Töne

Innere Klänge, die in tiefer Medtation oder vollkommener Stille gehört werden können

Ananda

Wonne, Freude, Seligkeit, Heiterkeit, Glückseligkeit, Ekstase

Antara-Kumbhaka

Teil der (>) pranischen Vierphasenatmung, Atemstillstand mit voller Lunge, den Atem im Körper halten, Oberer Atemstillstand, Atempause mit voller Lunge, Atemfülle


Apana

Die "ausleitende" Energie des Körpers. Zuständig für alle Ausscheidungsprozesse. Fließt vom Nabel zu den Füßen.

Apana reichert sich u.a. in den Gelenken an. Durch das "Öffnen" der Gelenke im Yoga, wird Apana freigesetzt und kann ausgeschieden werden. 


Arier

  Berichterstattung und staatsbürgerliche Aufklärung nach § 86 StGB Abs. 1 und Abs. 3

Ursprünglich bedeutete das Wort "arya", einfach "edel" und bezeichnete die hellhäutigen Einwanderer Indiens aus dem Norden. In den Heiligen Schriften der Hindus und auch der Buddhisten wird der Begriff "arya" generell für die nach Spiritualität Strebenden verwendet.
Das deutsche Wort "arisch" hat die Bedeutung indogermanisch bzw. indoeuropäisch oder indoarisch und bezieht sich auf einen gemeinsamen Sprachstamm zwischen den alt-indischen und den alt-europäischen Sprachen.

Arjavaa

Einfachheit

Asana

Leibgebärde, yogische Körperhaltung, Yogaposition. Stufe Drei des 8-stufigen Pfades des Patanjali.

Kein Geringerer als Gott Shiva selbst soll die Asana erfunden haben, und zwar genau 8.400.000. Ihre Anzahl entspricht derjenigen der Lebewesen auf der Erde.


Ashram

Ein Ashram bezeichnet ein klosterähnliches Meditationszentrum. Die Bedeutung des Wortes ist „Ort der Anstrengung“, weil man sich hierher zurück zieht, um sich durch Studium und Meditation auf die Erlösung (moksha), die Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburten und auf die Einheit mit Gott vorbereiten möchte.

Damit hängt der Begriff der vier Lebensstadien im Hinduismus
zusammen, den Ashramas:

der Brahmacarin - der Schüler

der Grihastha - der Haushalter

der Vanaprastha - sich in die Waldeinsamkeit Zurückziehender

der Sannyasin - die Erleuchtung Suchender


Der Ort, an dem die Gottgeweihten in einem Tempel oder unter dem Schutz eines spirituellen Meisters leben. Den spirituellen Leiter und Führer eines Ashrams nennt man Guru.


Ashwini Mudra

"Stutensiegel", schnelles Wechselspiel von Kontraktion und Los-Lassen des Anal-Schließmuskel


Askese

ursprünglich Übung, auch Unterdrückung, Selbstdisziplin


Asmita

Die Identifikation mit dem Ego. Egoismus, Ichwahn, überzogener Individualismus. Der Glaube an die Unfehlbarkeit des zeitliche Ich.

Eines der 5 (>) Kleshas oder die (>) Fünffache Wurzel des Leidens oder die Hindernisse zur Selbsterkenntnis nach (>) Patanjali


Atharva-Veda

Der Atharvaveda ist eine der heiligen Textsammlungen des Hinduismus. Der vierte Veda erhielt seinen Namen von dem Seher Atharvan, einem Feuerpriester. Er besteht fast ausschließlich aus Zaubergesängen, Zaubersprüchen, magischen Hymnen und Zauberformeln.

Der Atharvaveda umfasst 20 Bücher in 731 Hymnen mit ungefähr 6000 Versen. Ungefähr ein Siebtel des Atharvaveda ist aus dem Rigveda entnommen.


Im Vergleich zu den drei anderen Veden haftet der Atharvaveda immer ein Hauch von Magie an. Der Feuerpriester half mit seinen magischen Formeln Kranke zu heilen, half Schaden abzuwenden oder diverse Liebesmagien auszuüben. 


Atman

das persönliche Bewusstsein, das Ich-Feld, das Göttliche Selbst;

das, was sich mit dem absoluten Brahman identifiziert und nicht mit der begrenzten Form von Körper und Geist

Aura

Der menschliche Energiekörper. Die Aura ist als feinstoffliche Ausstrahlung lebender Körper wahrnehmbar. Je nach moralischer Qualität des Wesens werden unterschiedliche Farben angenommen.

Für den erleuchteten Siddha sind diese Farben sichtbar.


Avatar

Inkarnation, Herabkunft Gottes


Avidya

Das geistige Nichtwissen um das Sein, die Dummheit, die Unwissenheit.

Eines der 5 (>) Kleshas oder die (>) Fünffache Wurzel des Leidens oder die Hindernisse zur Selbsterkenntnis nach (>) Patanjali



Deine Frage




Asana
Top