Der Buchstabe I

 


Ida

 

Der linke, feinstoffliche Energiekanal außerhalb der Wirbelsäule, durch den die "negative", "kalte" und weibliche Körperenergie strömt. Steht für Entspannung, Intuition, Reflexion, Beziehung zum Mond (kühlender Atem)

Indo-Arier/ Indo-Germanen

 

Berichterstattung und staatsbürgerliche Aufklärung nach § 86 StGB Abs. 1 und Abs. 3

Die Ursprünge dessen, was wir heute Hinduismus nennen, gehen über 5000 - 8000 Jahre zurück, als sich die aus Zentralasien nach Indien eindringenden Arier mit der drawidischen Urbevölkerung vermischte. Die stärkeren Arier sollten bald die Oberhand über die Urbevölkerung haben, die Glaubensvostellungen jedoch wurden überwiegend von den Drawiden übernommen. Die Kulturen mit ihren verschiedenen Ritualen und Gebräuchen veschmolzen.

Die Bedeutung von Arier (Sanskrit ārya - edel, wohlgefügt) ist vielfältig. Der Begriff wird im völkerkundlichen, im sprachwissenschaftlichen und im rassekundlichen Zusammenhang verwendet.

Die Arier galten als Urvolk der indoeuropäischen Sprachgruppe. Belegt ist die Selbstbezeichnung ārya u.a. im Rigveda, Indiens älteste Heilige Schrift. Man nimmt an, das um 8000 vor Christus riesige Völkerwanderungswellen einsetzten, die von der angenommenen nordischen Ur-Heimat ins Industal stattfanden.

Über die Ur-Heimat der Ur-Arier gibt es verschieden Theorien:



1. Theorie von Bal Gangadhar Tillak. In seinem Buch "Die arktische Heimat der Veden" verweist er darauf, dass die Arier in einem Gebiet oberhalb des Polarkreises gelebt haben müssen.
2. Die Heimat der Arier im baltischen Raum (Schweden, Finnland, Estland, Litauen). Hierfür sprechen die Runen, die Megalithkultur und das Sanskrit, welches mit den germanischen Sprachen große Ähnlichkeit aufweißt.
3. Die Heimat der Arier von Atlantis (Island, Grönland). Beim Vergleich der Edda mit den Veden stellte man recht große Übereinstimmungen fest und glaubt, dass die Edda die Urschrift der Veden sei.
4. Die Heimat der Arier in den Steppen westlich des Urals und der zentralasiatischen Steppenlandschaft, nördlich des Kaspischen Meeres und des Aralsees.


Die Existenz eines zentralasiatischen nomadisierenden Hirtenvolkes, das sich Arier (Aryas) nannte, kann anhand heiliger Texte der Veden als gesichert gelten.


Im 2. Jahrtausend v. Chr. wanderte der indische Zweig der Arier, deren Sprache Vedisch war, nach Nordwestindien ein, wo sie auf die Reste der Harappa-Kultur trafen. Für die iranischen Arier, die zu den Vorfahren der heutigen Perser und Kurden wurden, wird die Einwanderung auf das 11. bis 10. Jh. v. Chr. datiert. Die Migration der Arier in das Gebiet des heutigen Iran und Indiens ist in der Völkerkunde anhand der altiranischen heiligen Schriften des Avesta und der altindischen heiligen Schrift der Veden nachgewiesen.

Deswegen nennt man in der Sprachwissenachaft die heutigen indoarischen und iranischen Sprachen „arisch“.


Im 18. Jh. verglich Sir William Jones die Göttervorstellungen der Ägypter, Inder, alten Griechen und Römer miteinander.

Er fand bemerkenswerte Ähnlichkeit in der Mythologie dieser Völker. Er erkannte als erster die sprachgenetische Verwandtschaft der klassischen Sprache der Brahmanen (des Sanskrit), mit dem Griechischen (Latein, Gotische, Germanisch, Slawisch, Keltisch). William Jones verwandte den Begriff „arisch“ für sämtliche Sprachen der Indogermanen.


Friedrich Schlegel verglich in seinem Buch „Über die Sprache und Weisheit der Inder“ Sanskrit mit anderen europäischen Sprachen und wies viele Gemeinsamkeiten in Vokabular und Grammatik nach. Die Behauptung der Gemeinsamkeiten dieser Sprachen ist nach einigen Bearbeitungen und Umformulierungen heute allgemein anerkannt.

 


Indus, Indus-Tal, Indus-Kultur

 

Berichterstattung und staatsbürgerliche Aufklärung nach § 86 StGB Abs. 1 und Abs. 3


Die Indus-Kultur, eine der frühen Hochkulturen, entwickelte sich im Industal zwischen den Flüssen Indus und Ghaggra-Hakra (auch Sarasvati genannt).

Erst seit dem Jahr 1922, als britische Archäologen, eigentlich auf der Suche nach Spuren Alexander des Großen, im Gebiet des heutigen Pakistan auf Überreste einer unbekannten Kultur stießen, ist diese frühe Hochkultur, mit Ihren bekanntesten Städten Harrapa und Mohenjo-Daro, überhaupt erst bekannt.

Diese und andere Städte, die sich durch die einheitlich hohe Qualität des Städtebaus insbesondere ihrer Wasserversorgung und Kanalisation auszeichnen, bilden den Dreh- und Angelpunkt der Erforschung der Indus-Kultur.

Daneben fällt die Abwesenheit militärischer Anlagen auf; auch die in anderen Kulturen immer gegenwärtigen Waffen findet man nicht. Die Städte im Industal wurden offenbar anders regiert als diejenigen in Mesopotanien oder Ägypten.

Ein reger Warenaustausch mit Sumer ist durch Funde und Dokumente in Sumer wo die Indus-Kultur 'Meluha' genannt wurde belegt.


Der Hinduismus ist benannt nach dieser Kultur im Industal. Vermutlich drangen erste Stämme aus dem Norden, in einer ersten großen Völkerwanderungswelle um 10.000 vor Christus, in das Industal ein und vermischte sich mit der (angenommenen) drawidischen Bevölkerung. Zu dieser Zeit muss die Hochkultur schon bestanden haben.
Funde, kuturelle Symbole und Riten, lassen eine Verbindung zwischen der Urbevölkerung und den nordischen Einwanderern erkennen. So sind viele Symbole und Ausgrabungsfunde mit denen zu vergleichen, wie man sie im Alpenraum und in ganz Europa findet. Die indogermanischen Sprachen zeigen ebenso die vergessenen Verbindungen zwischen dem Sanskrit der indischen Veden (Wissen) wie die Symbole und Schriftzeichen der eingewanderten Arier.

Das es in der Indus-Kultur auf Steinsiegeln bildnerische Darstellungen höchst schwieriger Yogahaltungen und einer Vielzahl von Kleinplastiken mit Yogamotiven gab, ist hinlänglich bekannt. Man nimmt deshalb an, das Yoga seinen Ursprung in der Indus-Kultur hat und nicht in den Veden.
Was weniger publiziert wird, sind Siegel und Tonziegel mit dem Zeichen der "swastika" und anderer Runen ähnlicher Symbole, sind die Ansichten des "Gehörnten" (einer nordische Gottheit), die von geflügelten weißen Pferden oder von Blasinstrumenten (die denen der nordischen Luren ähnelt). Diese und andere diverse archäologische Funde
der Indus-Kultur weisen auf eine sehr frühzeitige Anwesenheit der Arier im Gebiet des Indus hin, bzw untermauern die Theorie der arischen Invasions. Auch in der Rigveda werden die Arya, die arischen Einwanderer immer wieder erwähnt, und den Dasya oder Dasa (die dunklerfarbigen vorarischen Bewohner des Landes) gegenübergestellt.

So sind die Schöpfungsmythen aus der Rig-Veda, der Edda, der Genesis, oder des Enuma Elish ziemlich ähnlich abgehandelt. Es lassen sich deutlich Verbindungen, Zusammenhänge ud Gemeinsamkeiten der Kulturen untereinander erkennen. Im Zentrum steht der Mensch und sein inneres Bewußtsein. Ohne dieses innere Bewußtsein ist das Äußere nicht im Zusammenhang zu verstehen. Aber über das Äußere ist ein Zugang möglich, wenn man die Symbolik deutet.


Geschichte des Industals

 

10.000 v.Chr.   Erste große Einwanderung der Arier in das Industal
8000 v. Chr.     Mehrgarh älteste entdeckte Siedlung im Industal
2600 v. Chr.     Nachgewiesene Stadtplanung mit Kanalisation
1800 v. Chr.     Untergang der Indus-Kultur
500 v. Chr.       Beginn der buddhistischen Gandhara-Kultur
711                 Erster islamischer Einfluss
1526 - 1761      Mogulreich, Blütezeit des Islam 
ab 1947           Indien und Pakistan

2009                          Silvio pilgert 4 Wochen durch die Ganges-Ebene und besucht

                                  vom Himalaya bis nach Kalkutta die großen

                                   Heiligen Plätze des Hinduismus :-)) 


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Im Indus-Tal im Himalaya

Silvio┬┤s Pilgertour durch Indien 2009
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