Der Buchstabe P 

 

Patanjali

Über das Leben von Patanjali ist uns nur wenig bekannt, auch nicht, wann er genau gelebt hat. Selbst seine Lebens- und Sterbedaten bewegen sich zwischen 200 vor Christus bis 400 nach Christus. Möglicherweise hat er sich als Mensch bewußt im Hintergrund gehalten, da er nicht seine Person als wichtig befand, sondern das Yogasystem.


Patanjali ist nicht der Erfinder dieses Systems, sondern er hat altes, längst vorhandenes Wissen zusammen gefaßt und geordnet. Patanjali´s großer Verdienst ist die schriftliche Fixierung des Yoga-Sutra. Er hat bereits existierende Lehren in genialer Form zusammengestellt. Indologen gehen davon aus, dass das Werk im 2. Jahrhundert nach Christus entstanden ist, manche Angaben nennen als Enstehungszeitraum auch das 3. Jahrhundert vor Christus.


Der Legende nach flehten die Menschen zu den Göttern, sie mögen doch jemanden schicken, der sie von ihrem Leiden erlösen könnte. Mit der Geste des Bittens (Hände wie einer Schale geformt und erhoben - Anjali Mudra) flehten sie die Götter an und diese sandten ihnen Patanjali (der in der Schale empfangene). Mit den Yoga-Sutras lehrte Patanjali die Menschen einen Weg, sie sie sich von ihren Leiden befreihen können.


Pingala

Der feinstoffliche Energiekanal auf der rechten Seite der Wirbelsäule. Transpotiert die positive Körperenergie und fördert Vitalität, Aktivität, Tatkraft. Männliches Prinzip, Beziehung zur Sonne (Surya-Atem).

Prabhu

Gott

Prana

ist die "Lebensenergie", die über die Atmung, die Ernährung und die Gedanken aus dem Kosmos (dem Unendlichen) aufgenommen wird.

Pranayama

Stufe vier des 8-stufigen Pfades des Patanjali. Die yogische Atemkunst, die Körperenergien durch bewusstes Atmen auf viele verschiedene Weisen zu regulieren.


Pranische Vierphasenatmung

Ein pranischer Atemzyklus unterteilt sich in Vier Phasen:

- aktives Einatmen (> puraka)

   - Empfangen der Kraft (Ich atme Kraft ein)

- Anhalten der Luft (> antara khumbaka)

   - Atempause in der Atemfülle (Ruhe und Fülle in mir)

- passives Ausatmen (> recaka)

   - Durchströmendes Wohlgefühl (Ich atme Wohlgefühl aus)

Stillstand des Atems (bahya Khumbaka)

   - Atempause in der Atemleere (Vollkommene Entspannung)

Die Atemstillstände nennen sich (>) Kumbhaka

Pratyahara

5. Stufe des Yoga-Sutra des Patanjali; das Zurücknehmen der sinnlichen Wahrnehmung nach innen, zum Zwecke der Entwicklung

Prem
Liebe

Puraka
Teil der (>) pranischen Vierphasenatmung, Einatmen, der aktive Teil der Atmung, Empfangen von Kraft

Purusa

wichtiger Begriff in der indischen Mythologie: Mann, Mensch, Urseele, höchster Geist. Purusa steht über dem Wandelbaren (Kshara = das Vergängliche, der Körper) und dem Unwandelbaren (Akshara = das Unvergängliche, das Unzerstörbare). Das transzendente Selbst

 

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