Der Buchstabe U 

 

Uddhyana Bandha

 

Die Zwerchfellschleuse. Dabei werden im leer geatmeten Zustand (unterer Atemstillstand) oder im voll eingeatmeten Zustand (oberer Atemstillstand) die Bauchmuskeln angezogen. Hält Prana im Körper.

Upanishaden

 

Bezeichnung für Heilige Schriften Indiens, die der vedischen Offenbarung zugeschrieben werden und die Grundlage des Vedanta bilden. Upa-ni-sad bedeutet soviel wie, "nahe bei einem Meister sitzen". Dies bezieht sich auf die alte Tradition der spirituellen Unterweisung durch das gesprochene Wort. Ursprünglich eine Geheimlehre.
Allgemein werden 108 Upanishaden genannt. Die bekanntesten sind: Chandogya-, Isha-, Katha-, Mundaka- und Mandokya-Upanishad.

Einige der Grundlehren der Upanishaden lauten:
1. Sarvam khalvidam brahma -
Alles ist Brahman, das höchste   
    göttliche Wesen
2. Aham brahmasmi - Ich bin Brahman (d.h. die Einzelseele ist eins
    mit dem Unendlichen)

3. Tat tvam asi
- Du bist DAS - (Du selbst bist ES, das Absolute)
4. Ekam advitijam - Eines ohne ein Zweites (Es gibt nichts außer dem 
    Einen Absolten)


Neben der Hauptlehre von der Identität von Atman und Brahman findet sich in einigen Texten auch bereits die Lehre von Karma und Reinkarnation und den Erkenntnissen, dass diese Gesetzmäßigkeiten durch bestimmte spirituelle Übungen wie Meditation überwunden werden können.


Ur-Sprache

 

Berichterstattung und staatsbürgerliche Aufklärung nach § 86 StGB Abs. 1 und Abs. 3


Als Ursprache (auch Grundsprache oder Protosprache) bezeichnet man, eine angenommene Urform aller Sprachen. Die Ursprache einer Sprachfamilie ist in der Regel nur aus dem Vergleich der Einzelsprachen zu rekonstruieren (z. B. das Ur-Indogermanische, auch Indo-Arische, aus den indogermanischen Einzelsprachen). So ist die indische Gelehrtensprache Sanskrit, mit den germanischen (arischen) Sprachen verwandt, was der deutsche Sprachforscher Max Müller nachwies. Deswegen sprechen wir heute von einer indo-arischen Sprach- und Kulturgemeinschaft.


Das Verhältnis von Sanskrit zum indo-arischen kann man vergleichen mit dem Latein, zu den romanischen Sprachen.

Man geht davon aus, das die Ur-Sprache eine "vorsintflutliche", also recht alte Sprache sei; eine Sprache reiner Silben - genannt "Sprache der Götter".


Sigmund Feuerabendt machte sich daran, das Yoga-Sutra aus ursprachlicher Sicht (der Silbensprache) zu übersetzen und kam zu sensationellen Ergebnissen. Das Wort Yoga entschlüsselt sich demnach nicht mehr vom Verbum "yui" (binden, anjochen, zügeln), sondern nach der Ursprache-Technik von den Silben "Yo" und "Ga". Die Silbe Yo steht ursprachlich für Gott (Zygos, Zeus, Odin) und die Silbe Ga steht für Gang (=hin- und hergehen). Demanch ist vereinfacht dargestellt YoGa, der "Gang zu Gott", der Gang zum Urgrund, der Gang zu meinem wahren Selbst.


Ur-Yoga


Uryoga - der reine Yoga. Ist Yoga der den Forderungen des Daseins gerecht wird. Jedes Verdrängen der Wirklichkeit zugunsten einer Scheinwelt wird abgelehnt.


Der Ur-Yoga geleitet den Menschen zur Vollwahrnehmung der Natur und des Menschseins. Es geht dabei nicht um eine oberflächliche Berührung mit den Geschehnissen des Alltags, sondern um eine sinnvolle Belebung aller Begegnungen. Es ist ein sogenanntes “Essen” der Welt mittels der behutsamen Achtsamkeit aller Dinge, wobei der Rhythmus als Dirigent der Zeit im Vordergrund steht.
  Schwer zu verstehen, also nochmal lesen :-))

Die Welt zu überwinden, heißt im Yoga nicht, sie zu missachten. Das käme einer Verachtung der Schöpfung gleich. So ist auch jedes Asana eine Antwort an die Welt der Erscheinungen, gleichsam eine Vorwegnahme von Möglichkeiten des Schicksals.


Usha/ Ushas

 

Berichterstattung und staatsbürgerliche Aufklärung nach § 86 StGB Abs. 1 und Abs. 3


Die Ushas sind die Göttinen der Mörgenröte, die als Töchter des Himmels und der Sonne täglich dessen Pforten öffnen, alle Wesen erwecken und überall neues Leben schaffen. Die Ushas sind vergleichbar mit der lateinischen Aurora. In der Rig-Veda nehmen die Gesänge um die Ushas einen zentralen und wichtigen Teil ein: „Sie sind alt, werden aber stets wiedergeboren und wandeln die Wege der vergangenen Morgenröthen, derer sie ewig folgen werden.“

Anhand der Gesänge an die Ushas (20 der 1028 Hymnen sind den Ushas gewidmet), weißt Tillak nach, dass die Veden in einer Region oberhalb des Polarkreises entstanden sein müssen. Zu einer Zeit, so die Erkenntnis, zu der diese Region eisfrei (ja: tropisch) gewesen sein muss und die die Alten Schriften das "Goldene Zeitalter" nennen; welches wiederum mit Atlantis identisch sein könnte.

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