Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.


Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.


Friedensreich Hundertwasser                                                                                                             


Tue Gutes und rede darüber ...


Unsere Geschichte des Helfens


Weit vor Beginn der Eröffnung des Yogazentrums war unser Leitspruch:


"Spende das Geld welches Du sinnlos zu Silvester in die Luft schießt,

lieber einer "Guten Sache" und trage dazu bei, dass diese unsere Welt eine Bessere wird!"


Als humanistisch denkender Mensch, aber vor allem als bekennender Yogi, denke ich logischerweise oft an die Tugenden der alten indischen Schriften:


- Vermeide unnötiges Geschwätz (Verschwiegenheit)

- Gehe sorgsam mit deinem Körper um (Vorsichtigkeit)

- Übe dich in redlichem Verhalten (Mäßigkeit)

- Gebe und sei erfüllt vom Geiste Gottes (Barmherzigkeit)



Diese (oben genannten) Meistertugenden waren den yogischen Meistern, viel später den Alten Griechen, den Tempelrittern, den Rosenkreuzern, den Freimaurern und dann allen Freidenkern eine wesentliche Grundlage.


Allein, unsere Aufgabe besteht darin,

diese Meistertugenden zu beleben!!!





Die Persönlichkeit des Österreichers Hermann Gmeiners (1919 - 1986) faszinierte mich schon frühzeitig.

Während meines Studiums zur Erlebnispädagogik in Österreich, verstärkte sich mein Interesse an seinem Werk.


Hermann Gmeiner ist der Vater der SOS-Kinderdörfer und ein "Macher vor dem Herrn". Er verwirklichte seine Vision der Kinderdörfer trotz all´ der Schwierigkeiten, die die Zeit und das System mit sich brachten. Seine biografischen Aufzeichnungen sind ein Sinnbild für Zielstrebigkeit, einen festen Willen und der daraus resultierenden Konsequenz, umsetzen zu wollen was als notwendig gilt.


Unsere persönlichen Spendengelder gingen somit schon weit vor Gründung von "Chemnitz macht Yoga" (wie wir zu Beginn hießen) an dieses, um 1949 gegründete Ideal, eines "besseren zu Hause für verwaiste Kinder".


Hermann Gmeiner entwarf einen Plan, eine Heimstatt für Waisenkinder zu bauen, wo eine "richtige Mutter" ein "richtiges Daheim" schenken konnte, ja eine ganze Anzahl dieser Häuser sollten es sein - ein richtiges Kinderdorf.


Unsere bescheidenen Spendengelder gingen von 2004 (Gründungsjahr von "Chemnitz macht Yoga") bis 2007 an die SOS-Kinderdörfer.

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Eine scheinbar nebenbei herausgesagte Bemerkung, auf einer unserer 2007er Veranstaltungen zu Gunsten der SOS-Kinderdörfer, lies mich stutzig werden, nachdenken und umdenken!
 
Warum in die Ferne schweifen, wo das Heimische so nah?
Warum nicht die einheimische und hießige Region unterstützen?

Mit 2008 haben wir uns auf unsere Fahnen geschrieben, Gutes vor Ort zu tun!


Wir unterstützten von 2008 - 2010 den Verein Indira Gandhi.
Der Indira Gandhi e.V.
kümmert sich u.a. um Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, aber oft noch Kontakte zu ihnen haben. Meist leben sie in Kinderheimen oder anderen Pflegefamilien. Die Kinder sind häufig schon älter (etwa 6 – 14 Jahre), verhaltensauffällig, entwicklungsbeeinträchtigt und mitunter traumatisiert. Einige der Kinder hatten schon mehrere Bindungsabbrüche und fordern ihre Bezugspersonen stark. Und genau diese Kinder wollten wir unterstützen:

2010 – 329,80 Euro
2009 – 218,50 Euro

2008 – 120,00 Euro




Auszug aus dem letzten Dankesschreiben des Vereins:

 

Sehr geehrter Herr Reiß,

 

ich danke Ihnen im Namen unserer Kinder und Jugendlichen sehr herzlich für Ihre Spendenaktion in aller Stille und Bescheidenheit.

Wir freuen uns über das Interesse Ihres Teams und die Aktivitäten zum Wohl unserer Kinder.

Im vergangenem Jahr wurde ein Teil unseres Gartens mit neuen Angeboten für Sport und Spiel ausgestattet.

In diesem Jahr vervollkommnen wir diese Angebote und schaffen Ausstattungsgegenstände für den Aufenthalt im Freien an. Die Kinder wünschen sich Federballspiele, Hängematten, Bälle und anderes mehr. Die Verwendung Ihrer Mittel für diesen Zweck könnte gut passen und wenn sie einverstanden sind, würden wir Ihre Spende dafür mit nutzen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Frau Emmrich, Geschäftsleitung












                                                                    


Indira Gandhi (1917-1984)


Ministerpräsidentin Indiens


Indira Nehru wächst als einziges Kind in einem politisch geprägten Haushalt auf.
 

Ihr Vater kehrt nach Schule und Studium in Großbritannien, nach Indien zurück und schließt sich hier dem Kampf für die Befreiung Indiens an. Er wird einer der engsten Mitarbeiter Mahatma Gandhis und ist von der Unabhängigkeit Indiens 1947 bis zu seinem Tode 1964 ist er Ministerpräsident seines Landes.

 

Auch Indira besucht Universitäten in Indien und Europa. Sehr früh ist sie politisch aktiv, gründet die Jugendbewegung für die Unabhängigkeit Indiens und ist 1938, mit 21 Jahren, Abgeordnete des Indischen National-Kongresses.


Nach bewegten Jahren mit Haft und Heirat kehrt sie als junge Mutter in die Politik zurück.

1959 wird sie Präsidentin des Indischen Nationalkongresses.

1966 tritt sie das Amt der Ministerpräsidentin Indiens an.

1984 holen die innenpolitischen Probleme des Landes sie ein.

Im Oktober 1984 wird sie von ihren Leibwächtern ermordet.

 

Indira Gandhi gilt in Indien als Beweis für die Fähigkeit der Frauen zur politischen Gestaltung.

 

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